Vorträge


Theologie


“Berauscht euch an der Liebe”  Bibel und Erotik

Dieser Satz stammt aus dem Hohelied der Liebe aus dem Alten Testament der Heiligen Schrift und sorgt vielleicht für Überraschung “so etwas” in der Bibel zu finden. Das Hohelied macht deutlich, wie sehr im biblischen und altorientalischen Verständnis Liebe und Lebensfreude, Erotik und Spiel, Sexualität und Vitalität zusammengehören. Der Vortrag beschäftigt sich mit Liebe und Eros im Kulturraum des Vorderen Orient, Liebe und Lyrik in Israel und im Alten Ägypten, mit dem Hohelied der Liebe. Zudem wird auf kultische Prostituion, Homosexualität und Homoerotik, Liebe, Eros und Gewalt in biblischen Texten und im Kontext des Alten Testaments eingegangen.


Die biblische Ur- und Schöpfungsgeschichte

Ist die Welt wirklich in 6 Tagen geschaffen worden oder was verbirgt sich hinter den biblischen Bildern? Die ersten Menschen, der erste Mord, die Geschlechterfolge der Urgeschichte, ein „maßloser“ Turm und die Arche...Fromme Märchen oder Urbilder der menschlichen Entwicklung?


Ein Gott der Gewalt?

Die Bibel ist ein Buch voller Gewalt. Biblische Texte sprechen Gott gewalttätige Züge zu, weil Menschen Gott als furchteinflößend, bedrohlich und verletzend erfahren. Sollen Fluchpsalmen gebetet werden, warum hat Jesus ein Bäumchen verflucht? Aber wie denn kann ein „guter, lieber“ Gott eine Welt voll Gewalt zulassen?


Die Engel - Die geheimnisvolle Welt der unsichtbaren Wesen - Mythos oder Begleiter ?

Sind Engel Boten einer anderen Wirklichkeit? Sind Sie Kräfte, die ein Leben tragen, gestalten und verwandeln können? Die Engel, sind sie nur ein Mythos oder sind sie Begleiter? In diesem Seminar betrachten wir das Alte und Neue Testament.


“Frommer Snack oder Brot des Lebens?” Zum Verständnis der Eucharistie in Leben und Liturgie

Von Papst Johannes Paul II wurde noch das „Jahr der Eucharistie“ ausgerufen, es endete am 20. Oktober 2005. Deshalb möchten wir einen Blick auf die in der Liturgie eingebetteten Eucharistie werfen und uns an diesem Nachmittag der Frage nachspüren „Was kann für uns Christen die Eucharistie bedeuten?“

 

Beim Stichwort „Eucharistie“ sprechen Gläubige z.B. von der Sehnsucht des Menschen nach einer Gottesbegegnung, von der Mitte der Glaubensgemeinschaft überhaupt und von einer Kraftquelle. Andererseits gibt es auch Stimmen, die davon sprechen, dass der Zugang zum Verständnis der Eucharistie vielen Gläubigen unserer Zeit fehlt, mit der Folge, dass mancherorts Eucharistiefeiern mit Wortgottesdiensten in eine (unnötige) Konkurrenz treten.

"Das ist mein Leib“, „Das ist mein Blut".

Zweimal steht hier der Indikativ, „das ist“. Sogar Martin Luther fand diese Worte zu gewaltig, als dass man aus dem „das ist“ nur ein „das bedeutet“ machen dürfte. Wenn Jesus – der als Mensch ein Jude war – in seiner Muttersprache von Leib und Blut sprach, meinte er das umfassend real. ‚Das bin ich in ganzer menschlicher Wirklichkeit’.

 

Dies uns gleichsam aus unserer zeitlich und örtlich begrenzten Existenz heraus und versetzt uns in Christi Gegenwart, dann werden wir ein Leib mit ihm und ein Leib untereinander.

 

Es stimmt, was vor ein paar Jahren ein Ministrant nach der Messe meinte, als er den Tabernakelschlüssel in die Sakristei getragen hatte: „Dieser Schlüssel führt zum größten Geheimnis, das es auf der Welt gibt.“

 

Ein Geheimnis, dem wir uns nähern möchten…I


Eva-Mutter des Lebens und/oder sündige Verführerin?

Eva, die erste Frau der Welt und die letzte Frau im Paradies. Eva die „Mutter aller Lebendigen“ wird oft nur mit dem Sündenfall in Verbindung gebracht. Die Wirkungsgeschichte der Eva-Tradition wird betrachtet, zudem Eva in der Tradition des Judentums und des Islams.


Geschichte des Christentums - 2000 Jahre Christentum

Seit 2000 Jahren prägt die christliche Religion unseren abendländischen Kontinent. Haß und Liebe, Krieg und Barmherzigkeit, herausragende Heilige und machtbessene Intriganten, jüdische Wurzeln und Judenhaß, Volksfrömmigkeit und Säkularisation, Märtyrertum und Fanatismus umschreiben das Spannungsfeld in der sich die Religion bewegt, die die Geschichte unserer Gesellschaft und unserer Welt beeinflußt. In Abendveranstaltungen sollen die Wurzeln und der Gang durch die Zeit des Christentums veranschaulicht werden.


Gott und die Götter

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte und den Ursprüngen des Monotheismus. Seinen Ausgangspunkt nimmt der Monotheismus im Alten Israel, aber auch Israel kannte und verehrte in seiner Frühzeit Götter und Göttinnen. Dieser Vortrag beschäftigt sich schwerpunktlich mit den Göttern des Alten Orients , den Gott Israels und geht auch auf den Gott des Christentums und des Islams ein.


Juden und Christen – Geschwisterreligionen und eine Geschichte von Ablehnung und Feindschaft

Das Christentum hat weder das Judentum abgelöst noch ist es „einfach“ daraus hervorgegangen. Das Verhältnis von Judentum und Christentum zeigt die Beziehungspalette von Harmonie bis Hass auf. Zwei Frauen müssen in der Kunst oft „herhalten“, um das spannungsreiche Verhältnis zwischen Kirche (Ecclesia) und Synagoge auszudrücken; in der Veranstaltung betrachten wir diese Beziehung von „Mutter und Tochter“, „Schwestern“ und „Rivalinnen“. Sie sind blutsverwandt und doch oft feindlich gegenübergestellt, die Kirche in der Pose der Siegerin und die Synagoge blind mit gebrochener Lanze.


Das jüngste Gericht

Das jüngste Gericht gehört zu den Themen des Christentums, aber auch in anderen Religionen gibt es endzeitliche Gerichtsvorstellungen. In der Gerichtsvorstellung findet sich die Sehnsucht nach einem endgültigen und gerechten Urteil über das menschliche Tun und der Glaube an die Endlichkeit des Lebens und der Welt. In Fresken und Gemälden werden verschiedene kulturelle Vorstellungen des Gerichts betrachtet.


Okkultismus oder mit den Geistern im Gespräch

Okkultismus umfaßt alle paranormalen Erscheinungen, die das alltägliche übersteigen, wir wollen uns mit verschiedenen Facetten des Okkulten beschäftigen. Mit Hilfe eines praktischen Beispiels wird auf verschiedene Erscheinungsformen hingewiesen (Pendel, Stimmenfang, Hexenbrett, Schwarze Messe...) und deren “funktionieren” erklärt. Zugleich wohnt diesen Praktiken eine Gefahr für die Psyche des Menschen inne. Im Rahmen dieser Reihe finden auch christliche -kirchliche Phänomen ihren Platz (Theresa von Avila, Resl von Konnersreuth) und sollen zur Aussprache und Diskussion Anreiz geben.


Paulus - Vom Christenverfolger zum Apostel Christi

An Paulus schieden sich schon zu seinen Lebzeiten die Geister. Paulus kämpfte um die Wahrheit des Evangeliums, ohne sich selbst oder andere zu schonen. Er musste sich mit äußeren Widerständen auseinandersetzen, wie auch mit seinem jüdischen Erbe.


Tiere und die Bibel

Im 15. Jahrhundert hat der Bischof von Lausanne versucht mit Mitteln mit Exorzismus eine Insektenplage zu bekämpfen, aber, weil es sich um Geschöpfe Gottes handelte, ihnen ein verlassenes Wäldchen angeboten. Aus dem Mittelalter sind einige Tierprozesse bezeugt. In dieser Veranstaltung wollen wir u.a. diese Tiertribunale in den Blick nehmen und uns vor allem mit der Tierwelt der Bibel beschäftigen; mehr als 100 Tierarten werden in der Bibel genannt. Einen besonderen Blick werden wir auf die Schlange, Opfertiere, schlaue Esel, Sündenbock und den Leviathan werfen. Der Leviathan, ein bösartigen See-Ungeheuer, im Buch Hiob wird es beschrieben: “Sein Herz ist so hart wie ein Stein, (...) Auf Erden ist seinesgleichen niemand; er ist gemacht, ohne Furcht zu sein. Er verachtet alles, was hoch ist“!


Am Ende ist alles egal - oder? Tod und Sterben

„...gestorben und begraben. Hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage von den Toten auferstanden...“  (aus dem Credo)

Ein Blick auf Jesu Tod und Auferstehung und seine Bedeutung für uns

 

Sterben müssen wir alle! Die Thematik streift eine Vielzahl von Themen an. Im Credo bekennen wir, dass Jesus gestorben ist. Im Seminar werfen wir einen Blick auf das Mysterium Tod und einige der Fragen und Themen, die dieses Mysterium aufwerfen und laden so zum Nachdenken ein. Begräbnisrituale, das Brauchtum in unserer fränkischen Heimat, Nahtoderfahrung, Jenseitsvorstellungen unserer Vorfahren, Himmel, Hölle, Fegefeuer (...) werden christlich perspektivisch beleuchtet und im Zusammenhang mit dem Tod und der Auferstehung Christi betrachtet. Das Problem der Sterbehilfe (Exkurs: Peter Singer) können gehört und auch in der Diskussion bewertet werden

 

Der Blick auf Christus ist auch ein Blick auf mich selbst und der Vortrag möchte dem befreienden Satz Paulus „Tod, wo ist dein Stachel:::“ nachspüren.


Es geht auch ohne akademischen Titel! – Ein Zimmermann und ein Fischer erschaffen eine Institution

Die Wurzeln und Anfänge der christlichen Kirche

Die Geschichte des Abendlandes und damit auch unsere eigene Geschichte ist mit der Geschichte der Kirche untrennbar verbunden.

 

Papst und Pille, Hexenverbrennung und Inquisition, dies sind Schlagworte, die vielen unserer Zeitgenossen in den Kopf kommen, wenn über Kirche gesprochen wird. Wie hat aber alles vor zwei Jahrtausenden angefangen, wie sah die frühe Kirche aus und wer war dieser Jesus?

 

In drei Abenden soll u.a. über den Juden Jesus, der als Religionsstifter der Christenheit in die Weltgeschichte eingegangen ist, gesprochen werden. Zudem wird ein Blick auf die unmittelbare Zeit nach Jesu Tod geworfen, wie sich aus den Urgemeinden die Kirche entwickelt hat und der Abschluss der Reihe widmet sich der Papstgeschichte, die mit Petrus begonnen hat.


Kontakt & Anmeldung

Roland.A.Zitzmann@t-online.de

 

0911-33 42 31 
0173-3 50 91 56

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